Auf Wiedersehen Grenada und Carriacou!

Am Montag fuhren wir wie geplant nach Carriacou und klarierten dort am Dienstag aus. Eigentlich hätten wir dann auch direkt das Land verlassen müssen, da unser 3-Monats-Visum auslief, aber der Immigration-Beamte gestand uns freundlicherweise zu, dass wir noch bis Mittwoch Vormittag bleiben dürften.

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So verließen wir die Tyrell Bay also am Mittwoch Mittag und machten uns auf den Weg nach Union Island. Unterwegs kamen wir an Sandy Island vorbei, einer kleinen unbewohnten Insel mit ein paar Palmen und einem schönen Sandstrand. Da wir schon von so vielen anderen Seglern die Empfehlung bekommen hatten, dort mal schnorcheln zu gehen, machten wir spontan einen Zwischenstopp. Wir schnorchelten etwas durch das Riff, liefen am einsamen Strand entlang und wollten dann eigentlich weiter nach Union Island. Doch da es uns beiden hier so gut gefiel, konnten wir uns einfach nicht losreißen. Nach den drei Monaten, die wir entweder in ziemlich überfüllten Buchten oder auf dem „Baggersee“ Port Egmont verbracht hatten, war es einfach himmlisch mal wieder an einem Ort zu ankern, wo nur drei andere Boote waren und wir freien Blick auf das karibische Meer hatten. Also beschlossen wir, die Nacht hier zu verbringen und genossen abends bei einem Cocktail auf unserer Silence einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Am nächsten Morgen segelten wir weiter nach Union Island und kehrten zurück in unsere Lieblingsbucht am Frigate Rock. Und bereits am Freitag hatte es so viel Wind, dass wir endlich mal wieder unsere Kites auspacken konnten. Wir hatten beide etwas Angst, dass wir das kiten mittlerweile verlernt haben, doch glücklicherweise ist es wie mit dem Fahrrad fahren: bereits nach ein paar Minuten jauchzten wir beide vor Glück. Es ist solch ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man mit dem Kiteboard mit 15 bis 20 Knoten über die Wasseroberfläche gleitet. Das hatten wir doch sehr vermisst!

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Gestern war dann leider nicht so viel Wind und weshalb wir ein wenig schnorcheln gingen. Uns gelüstete es nach Langusten und so machten wir uns auf die Jagd. Nachdem wir fast schon aufgeben wollten, weil wir nur zwei kleine Exemplare gefangen und lediglich drei noch kleinere entdeckt hatten, sahen wir auf einmal unter einem Felsen ein paar große Antennen hervorschauen. Kai tauchte hinunter und fand dort mindestens zehn Langusten in verschiedenen Größen. Wir erjagten uns noch drei davon und luden unsere Ankernachbarn Natali und João zu einer Paella ein. Dank Pablo und Elvira, die uns ihre Paella-Pfanne, ihr Langusten-Besteck und auch noch das Paella-Gewürz geschenkt hatten, hatten wir alles was wir dafür benötigten. Ach war das ein Festschmaus und wir waren ganz stolz, dass unsere erste Paella so gut gelungen war! Muchas gracias an Pablo & Elvira!

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2 Gedanken zu „Auf Wiedersehen Grenada und Carriacou!

  1. Immer wieder schön ein Lebenszeichen von Euch zu lesen. Und lustig, dass ihr auch so kiteverrückt geworden seit. War erst zwei Wochen auf Fuerte. Da gab es auch schöne Sonnenuntergänge und den ein oder anderen Sundowner, allerdings waren die Anzahl der Abende doch begrenzt, eure nicht. Haltet Euch das mal vor Augen wie unglaublich das ist 😉 Geniesst es weiter. Lieben Gruß aus dem herbstlich kalten Deutschland

  2. Schön mal wieder von Euch zu hören. Also direkt.. denn indirekt hab ich viel von dir, Andrea bei Bilfinger und HD Druck gehört 😉
    Nur Gutes natürlich!
    Geniesst das tolle Wetter und das Essen sieht auch sehr gut aus!
    Liebe Grüsse, Toby

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