Einkaufstrip nach Baie Mahault

Nachdem am 24. Februar unser 90tägiges Visum in Antigua auslief, beschlossen wir, zu einem Einkaufstrip nach Guadeloupe zu segeln.

Leider hatten wir immer noch die ganze Zeit mächtig Wind und laut Wetterbericht sollte dieser erst am 24. und 25. Februar schwächer werden. So fuhren wir also am Nachmittag des 24. aus der Nonsuch Bay und kaum verließen wir den Schutz der Insel, als uns auch schon mehr als 3m hohe, sehr steile Wellen entgegenkamen. Wir waren ganz schön erleichtert, als wir abbiegen konnten und für unsere weitere Fahrt Richtung Falmouth, wo wir ausklarieren mussten, die Wellen von hinten kamen. Doch es war dennoch unser unangenehmster Trip nach Falmouth, denn der Wind nahm oft auf über 30 Knoten zu und die Wellen wurden teilweise von der Küste reflektiert, so dass sie aus allen Richtungen kamen.

Und natürlich hatte sich abends der Wetterbericht für den nächsten Tag verändert und es sollte wesentlich mehr Wind und Wellen haben, als ursprünglich angekündigt. So warteten wir also lieber noch einen Tag und liefen Sonntags bei angenehmen 18 Knoten Wind von der Seite und 2m Welle morgens um 6:30 Uhr aus Falmouth aus. Es war ein wunderschöner Segeltrip und wir kamen mit einem Schnitt von 7,2 Knoten Fahrt gut voran, so dass wir bereits um 12 Uhr die große Riffeinfahrt im Norden von Guadeloupe passierten und eine Stunde später den Anker in Baie Mahault warfen. Hier war es genauso wie wir es in Erinnerung hatten: lediglich zwei andere Segler ankerten in der großen Bucht und das Wasser war spiegelglatt. Das erste Mal seit Wochen schliefen wir wieder die komplette Nacht durch. Himmlisch!

Für Montag und Dienstag hatten wir ein Auto gemietet, mit dem wir zuerst zum Einklarieren nach Point-à-Pitre und danach zum Großeinkauf bei Leader Price fuhren. Wir mussten sogar die komplettte Rückbank unseres kleinen Toyota beladen, um alle unsere Einkäufe für die nächsten drei Monate unterzubringen.

Zurück am Boot verstauten wir die ganzen kühl zu lagernden Lebensmittel im Kühlschrank und die restlichen Taschen verteilten wir erst einmal im Salon.

Dann ging es mit zwei riesigen Taschen voll Handtüchern und Bettwäsche zum Waschsalon. Ach, ist das angenehm, wenn man die Wäsche einfach in ein paar Waschmaschinen stopfen kann und dann in Ruhe ein Buch liest, während die Maschine die Arbeit macht. Die letzten drei Monate hatte ich alle sonstige Wäsche per Hand gewaschen und zum Trocknen aufgehängt und ich genoss diesen kleinen Luxus des Waschsalons sehr!

Dienstags fuhren wir noch zu einem anderen Leader Price, um dort ein paar Sachen zu kaufen, die wir am Vortag nicht bekommen hatten und danach ging es ins Einkaufszentrum. Dort gibt es einen Decathlon, in dem wir uns mit ein paar neuen Kite-Shirts, Badehosen, Bikinihosen, Sonnenbrille u.ä. eindecken konnten. Danach ging es zum Baumarkt, dann zum lokalen Telefonanbieter und last but not least noch zu Carrefour, wo wir uns eine neue Tefal-Pfanne, Geschirrhandtücher und einige andere dringend benötigte Sachen kauften.

Abends kamen wir ziemlich erschöpft, aber auch glücklich zurück zu unserer Silence und räumten noch ein paar Sachen weg, bevor wir nach dem Abendessen (leckeres Cordon Bleu mit Salzkartoffeln und Salat) todmüde ins Bett fielen.

Am Mittwoch morgen gaben wir den Mietwagen zurück und da gerade so schön die Sonne strahlte, machten wir noch einen kleinen Dingi-Ausflug. Früher konnte man durch einen Kanal vom Norden Guadeloupes mit dem Segelboot bis nach Point-à-Pitre fahren, doch leider geht dies seit 2013 nicht mehr. Über den Kanal führen zwei Autobrücken und eine Fußgängerbrücke, die für die Durchfahrt geöffnet werden müssen. Zwar werden diese Brücken seit 2013 renoviert, aber wie so üblich in der Karibik, gehen die Arbeiten nur sehr schleppend voran. Angeblich ist die erste Brücke mittlerweile wieder bereit zur Öffnung, aber das bringt natürlich nichts, so lange die anderen nicht auch wieder geöffnet werden können.

Aber mit dem Dingi kann man durch den Kanal fahren und auch in einige kleine „Mangroven-Seen“ abbiegen. In einem See schalteten wir unseren Motor aus und ließen uns in himmlischer Ruhe und Abgeschiedenheit für einige Zeit übers Wasser treiben. Welch schönes Plätzchen! Danach fuhren wir einmal bis zum anderen Ende des Kanals, bevor wir uns wieder durch die Rifflandschaft im Norden auf den Rückweg zu unserer Silence machten.

Da der Wetterbericht für den nächsten Tag ganz guten Segelwind und nicht allzu viel Wellen angekündigt hatte und danach für fast eine Woche sehr wenig Wind und auch eine Kaltfront vorausgesagt war, war klar, dass wir am nächsten Tag wieder zurück segeln müssen, wenn wir nicht eine Woche hier „festhängen“ wollen.

So gingen wir gleich Anker auf, um bereits ein kleines Stückchen der Strecke innerhalb der Riffe zurückzulegen und vor einer der Inseln am Ausgang der Rifflandschaft zu ankern. Somit wurde unser Trip für den nächsten Tag um eine Stunde kürzer. Während Kai uns sicher durch die Riffe navigierte, verstaute ich noch unsere restlichen Einkäufe und als wir den Anker geworfen hatten, konnten wir sogar noch einmal kurz in der Nachmittagssonne um unser Boot schnorcheln und die vielen tollen Seesterne und Seegurken bestaunen.

Bisher hatte alles geklappt wie am Schnürchen und wir waren guter Laune. Doch wie das immer so ist, sollte die Rückfahrt dann natürlich eine kleine Überraschung bereithalten. Was sich unsere Silence für uns ausgedacht hatte, erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag!

Wetterkapriolen

Nachdem bereits die letzte Hurrikan-Saison wesentlich aktiver war, als die bisher von uns in der Karibik erlebten, geht es mit dem verrückten Wetter nun weiter.

Bereits im Januar hatten wir teilweise Windstärke 6 (ca. 50 km/h Wind). Dann gab es wieder ein paar Tage mit recht wenig Wind, bevor es wieder anfing zu blasen.

Doch der Februar toppt alles, was wir in den letzten 4 1/2 Jahren auf unserem Boot erlebt haben. Anfang Februar hatten wir erneut mehrere Tage in Folge Windstärke 6. Ständig zogen Regenschauer durch, die nochmals ca. 15 km/h Wind mehr mit sich brachten. Der Regen klatschte an unsere Fenster und Luken und wenn man rausging föhnte es einem die Frisur vom Kopf. Wie freuten wir uns, als es dann ein paar Tage Verschnaufpause mit lediglich 3 Beaufort gab.

Aber die Verschnaufpause war nur von kurzer Dauer, denn seit Freitag bläst es wie verrückt. Wir haben den ganzen Tag Windstärke 6-7 (50-60 km/h Wind) und leider auch die ganze Nacht. Zwischendurch gibt es auch immer wieder Regenschauer mit noch mehr Wind und der Regen prasselt teilweise wie Hagel auf unsere Luken. Seit Donnerstag haben wir keine Nacht mehr durchgeschlafen. Manchmal schlagen fast meterhohe Wellen an unseren Rumpf, der Wind pfeift und tobt und wir kommen uns vor, als ob wir mitten auf dem Atlantik in einen Sturm geraten wären.

Bis Samstag haben wir dennoch jeden Tag versucht zu kiten, doch seit Sonntag bläst es so heftig, dass wir nur ab und an mal die Nasenspitze rausstrecken. Wir haben einfach keine Kites, die klein genug sind für diesen starken Wind…

Außerdem fühlt sich dieses Jahr der karibische Winter extrem kalt an, nicht zuletzt natürlich bedingt durch den Wind. Jedes Mal kommen wir frierend und bibbernd vom Kiten ans Boot zurück. Nach dem Duschen ziehe ich mir lange Hosen und langärmelige Sweatshirts an und kuschele mich auf die Eckbank. Mittags gibt es oft heißen Tee mit Kuchen oder Spekulatius und wir haben schon seit Wochen nicht mehr draußen gegessen.

Verglichen mit der Heimat ist aber selbst dieser „extreme“ Winter noch recht angenehm: wir haben tagsüber im Moment 28°C, abends geht’s runter auf 25°C und die Wassertemperatur liegt ebenfalls bei 25°C. Und zwischen den ganzen Schauern scheint auch immer wieder die Sonne und lässt das aufgewühlte Wasser türkisblau erstrahlen. Dadurch gibt es jeden Tag viele wunderschöne Regenbogen zu bewundern. Aber dennoch sind wir beide froh, wenn der Wind endlich etwas nachlässt und wir auch mal wieder ein paar Nächte durchschlafen dürfen!

Die Geschichte von meinem neuen Kiteboard…

…begann bereits vor fast zwei Jahren. Damals trafen wir am Kitestrand von Green Island auf ein paar deutsche Mädels von denen eine ein tolles nagelneues North-Kiteboard hatte. Sie schwärmte sehr davon und wollte gerne, dass ich es mal probiere, um meine Meinung dazu zu hören.

Das hätte ich lieber mal nicht getan, denn das Board gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Am liebsten hätte ich es mir auch sofort gekauft, aber wo sollte ich es herbekommen? Hier in Antigua verkauft der Kiteshop nur Crazy Fly und Shinn Boards aber leider keine von North. Also beschlossen wir zu warten bis wir wieder in Union Island sind und in der dortigen Kiteschule zu fragen, weil diese mit North Equipment ausgestattet ist. Doch als wir ein halbes Jahr später dort vorbei kamen, gab es zwar einige North Boards, nicht jedoch das von mir so heiß ersehnte „Soleil“.

Und so hielt ich einfach immer Ausschau, wenn wir irgendwo in einen Surf-Shop kamen, doch leider vergeblich! Das was ich gerne haben wollte war einfach zu speziell und hier in der Karibik nicht verfügbar.

Anfang vergangenen Jahres testete ich mal verschiedene Boards von Freunden, war jedoch von keinem so richtig begeistert. Und dann war irgendwann ein australisches Pärchen hier in Green Island. Er hatte ein North Jamie, während sie ein North Xride fuhr. Als ich erzählte, dass ich auch überlege ein North Board zu kaufen, ließen sie mich beide Boards mal probieren. Ich hatte schon sehr viele Leute vom Jamie schwärmen hören, doch mir gefiel das Xride besser. So recherchierte ich online und erfuhr, dass das Soleil prinzipiell das gleiche Board ist wie das Xride, nur ist das Soleil nunmal ein spezielles Frauenboard. Damit fühlte ich mich in meiner Meinung bezüglich des Soleil dann doch sehr bestärkt und es war endlich klar: Dieses Board möchte ich haben und kein anderes! Doch wie und wo sollte ich es kaufen? In USA bestellen und in die Karibik liefern lassen? Nein, das fiel aus, denn zum einen muss man die Frachtkosten zahlen, dann braucht man einen Agenten, um es aus dem Zoll zu bekommen und schließlich muss man noch Zoll und Mehrwertsteuer zahlen. Das hätte das Board wahrscheinlich ca. doppelt so teuer gemacht. Also hieß es abwarten bis wir irgendwann eine andere Möglichkeit haben.

Und diese bot sich, als unsere Freunde Lise & Johan mit ihrem Boot für die letzte Hurrikan-Saison in die USA fuhren. So suchte ich im Internet nach Shops in USA, die noch ein Soleil im Bestand hatten und fand auch einige. Es war zwar etwas teurer als in Deutschland, aber was soll’s. Wir fragten Lise & Johan nach einer Adresse, zu der wir das Board schicken könnten und als wir diese hatten, bestellten wir es gleich in einem der Shops. Wir zahlten per Kreditkarte und bekamen umgehend eine Bestätigungs-e-mail. Ach, wie habe ich mich gefreut! Doch ich freute mich zu früh, denn am nächsten Tag kam eine e-mail des Shops, dass sie leider auf der Internetseite einen falschen Bestand hatten und das Board nicht mehr vorrätig sei. Selbstverständlich würde man mir den Betrag auf der Kreditkarte erstatten. Tja, da waren dann schon mal €10,- an Gebühren und Währungsdifferenzen weg und ich hatte immer noch kein Soleil.

Damit uns das gleiche nicht nochmal passiert, schickte Kai an drei andere Shops eine e-mail und fragte an, ob es korrekt sei, dass sie noch ein Soleil im Bestand hätten? Von allen drei kam die Antwort, dass sie das Board selbstverständlich hätten und so „kauften“ wir es bei dem Shop, der am schnellsten geantwortet hatte. Ihr werdet es nicht glauben, aber am nächsten Tag bekamen wir eine e-mail, dass es ihnen furchtbar leid täte, aber der Bestand war wohl doch nicht korrekt und das Board sei nicht mehr vorrätig. Sie boten mir zwar an, dass ich für den gleichen Preis das neue North Soleil Board von 2018 bekommen könne, doch dieses sollte erst in ein paar Wochen bei ihnen eintreffen. Diese Gefahr wollte ich nicht eingehen, denn bis dahin wären unsere Freunde eventuell schon wieder auf dem Rückweg in die Karibik.

Also versuchten wir unser Glück noch bei den beiden anderen Shops in USA. Doch auch dort hieß es beide Male urplötzlich nach der Bestellung, dass das Board doch nicht verfügbar sei. Die Amis spinnen ja wohl! Ich war stinksauer, denn so etwas war mir in Deutschland noch nie passiert!

Doch was nun? Wie sollte ich jetzt an mein neues Kiteboard kommen? Uns fiel nur eine Lösung ein: wir bestellen es in Deutschland und lassen es nach Martinique liefern. Das hatten wir ja auch schon mal mit einem Kite gemacht, nur mussten wir damals so lange warten, weil er ewig im Zoll fest hing. Das wollten wir nicht nochmal riskieren und deshalb recherchierte ich eine andere Möglichkeit. Wir hatten schon von einigen deutschen Seglern gehört, dass sie Mitglied in einem Verein namens Trans Ocean sind. Dieser hat weltweit Stützpunkte, an denen einem Personen, die mit dem jeweiligen Land vertraut sind, weiterhelfen oder Services zur Verfügung stellen. Und einer der Services ist zum Beispiel, dass sie ihre Adresse zur Verfügung stellen, damit man Pakete dorthin liefern kann. Na, das ist doch super. Das können wir bestimmt des öfteren mal gebrauchen und so füllte ich gleich einen Mitgliedsantrag aus und schickte diesen an Trans Ocean.

Nachdem ich die Mitgliedschaft bestätigt bekommen hatte, schrieb ich an den Stützpunktleiter von Martinique, dass ich gerne ein Kiteboard an seine Adresse schicken lassen würde und ob er dieses dann, natürlich gegen Erstattung jeglicher Gebühren und Auslagen, für mich annehmen könne. Daraufhin antwortete er mir, dass er gerne Briefe und ähnliches annehme, ein Paket müsse ich jedoch selbst bei der Post abholen, aber wir dürften gerne seine Adresse benutzen. Nee, das war ja nicht das, was wir wollten, denn dann müssten wir ja wieder wochenlang in Martinique auf unser Paket warten.

Aber bevor ich mit ihm dann weiter hin und her e-mailte, prüfte ich erst einmal, ob das Board in Deutschland mittlerweile überhaupt noch verfügbar ist, denn inzwischen waren ja wieder mehrere Wochen ins Land gegangen. Und während es vor ein paar Wochen noch in zwei Shops jeweils ein Board gab, war es jetzt nur noch ein einziges! Ich bekam Panik und beschloss, dass ich das Board jetzt einfach nach Martinique bestellen würde und wie wir das dann alles mit der Abholung machen würden, konnten wir ja in Ruhe klären.

Gesagt, getan, ich schickte die Bestellung ab und war überglücklich! Doch mein Glück währte wieder nicht lange, denn am nächsten Tag kam mal wieder eine dieser tollen e-mails, die mir dieses Mal zwar bestätigte, dass das Board verfügbar sei, leider könne es jedoch nicht nach Martinique geschickt werden, weil DHL nur Pakete bis zu 1,20m ins Ausland versendet. Somit könne nur ein Versand innerhalb Deutschlands erfolgen. Ich konnte es nicht fassen: wieder war ich so nah dran und wieder wurde mir das Board im letzten Moment aus den Fingern gerissen! Mir liefen die Tränen übers Gesicht, weil ich so unglaublich enttäuscht war!

Für mich war das Projekt „neues Kiteboard“ damit gestorben! Ich hatte keine Lust mehr und beschloss einfach bis in alle Ewigkeit mit meinem mittlerweile 9 Jahre alten Holzbrett zu fahren.

Doch Kai konnte es nicht ertragen mich so traurig zu sehen und sagte er würde mir dieses Kiteboard besorgen, und wenn es ihm den letzten Nerv raube. Wenn er gewusst hätte, wie sich das bewahrheiten sollte, hätte er in diesem Moment wahrscheinlich auch lieber aufgegeben.

Doch es gab noch einen letzten Weg: unser Freund Andreas musste es bei seinem Besuch aus Deutschland mitbringen. Eigentlich wollten wir ihm das nicht zumuten, weil wir wussten, dass er bei der Anreise ein paar Mal umsteigen muss, aber uns fiel einfach keine andere Möglichkeit mehr ein.

So bestellten wir das Board zu Kais Mutter und während der Bestellung fiel uns auf, dass wir auch noch Fußschlaufen dafür bestellen müssen, weil das Board ohne jegliches Equipment geliefert wird. So suchte ich also im Shop nach North-Fußschlaufen, doch ich fand nur Fußschlaufen, die entweder zu groß waren oder in einer unmöglichen Farbe, die leider überhaupt nicht zu meinem neuen Board passte. So bestellte ich also erst einmal das Board, um dann in Ruhe an anderer Stelle nach Fußschlaufen zu suchen. Stellt Euch vor, die Bestätigungs-email kam und kurze Zeit später bekamen wir auch eine e-mail, dass das Board versendet sei. Ich konnte es fast nicht glauben. Sollte es dieses Mal wirklich klappen?

Glücklicherweise fand ich dann auch in einem anderen Shop Fußschlaufen, die blau und in meiner Größe verfügbar waren und bestellte diese ebenfalls zu Kais Mutter. Na, erratet ihr was dann passierte? Ja genau, am nächsten Tag kam die obligatorische e-mail, dass ein Fehler im Bestand war und es diese Fußschlaufen leider nicht mehr gäbe. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder heulen sollte, so skurril kam mir die Situation vor. Das konnte doch einfach nicht sein! Also suchte ich weiter und hatte Glück im Unglück: North hatte gerade die nagelneuen Fußschlaufen für das Jahr 2018 rausgebracht und diese gab es in einem wunderschönen blau und natürlich auch in meiner Größe. Sie waren zwar doppelt so teuer wie die anderen, aber das war mir mittlerweile so was von egal. So bestellten wir diese und ließen sie ebenfalls zu Kais Mutter liefern, wo Andreas dann kurz vor seinem Abflug alle Sachen für uns abholen wollte. Und wenige Tage später bekamen wir von Kais Mutti die tolle Nachricht, dass sowohl Board als auch Fußschlaufen wohlbehalten bei ihr angekommen waren.

Wenn ihr denkt, dass damit dann alles gut war und ich mein neues Kiteboard ohne weitere Zwischenfälle ein paar Wochen später in Händen halten sollte, dann irrt Ihr Euch gewaltig. Denn jetzt ging der Wahnsinn erst richtig los. Aber das erzähle ich Euch an einem anderen Tag, im zweiten Teil der Geschichte!