Wir helfen beim Fischen

Da wir uns demnächst wieder auf unsere Migrationstour nach Norden aufmachen wollen, gilt es, hier in Tobago noch ein paar Dinge zu erledigen.

So gingen wir am Dienstag zwei Mal mit insgesamt 7 Kanistern zur Tankstelle, um Diesel und Benzin zu bunkern. Dieses kostet hier nur ca. die Hälfte als auf allen anderen Inseln. Das lohnt sich also.

Außerdem ist auch das Gas unglaublich günstig. Während wir z.B. in Martinique €3,- pro Pfund und in Grenada ca. €0,71 zahlen, kostet es hier lediglich €0,13 pro Pfund. Wahnsinn, oder? Und so marschierten wir gestern nochmals mit 3 Gasflaschen zur Fabrik, um diese füllen zu lassen.

Als wir wieder zurück am Strand waren, wo wir unser Dinghi gelassen hatten, fingen Fischer gerade an ihr Netz auszubringen. Somit war der Zugang zum Meer für unser Dinghi blockiert und wir schauten etwas doof aus der Wäsche. Doch was soll’s, dann helfen wir einfach mit.

Kai schnappte sich ein Ende des Netzes und von überall her kamen noch Touristen und Locals angelaufen und alle fingen kräftig an zu ziehen. Ich schoss ein paar Fotos und half dann auch mit. Die Fischer gaben immer Anweisungen an welchem Ende gezogen werden muss und 45 Minuten später hatten wir alle mit vereinten Kräften das Netz eingeholt und es zappelten ca. 15-20 Fische drin. Eine ganz schön geringe Ausbeute für solch einen Aufwand!

 

Einer der Fischer bot uns für unsere Hilfe sogar einen Fisch an, doch wir lehnten dankend ab. Zum einen hatten wir die vergangenen Tage selbst so viel Fisch gefangen, dass wir nicht schon wieder Fisch essen wollten, zum anderen wollten wir den armen Fischern nicht auch noch ihren Fang schmälern. Und schließlich hatte es uns ja sogar ein bisschen Spaß gemacht 🙂

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