Besuch aus Deutschland – Teil 2

Am Donnerstag hatten wir den Mietwagen noch für einen halben Tag und fuhren mit Andreas an der Westküste entlang bis nach Castara. Allein schon diese Straße ist ein Erlebnis. Sie schlängelt sich die ganze Zeit an der Küste entlang, geht hoch und runter, wird teilweise einspurig und windet sich durch einige verschlafene Dörfer.

In Castara wanderten wir zu einem kleinen Wasserfall. Auf dem Weg sahen wir viele Fische, ein paar Geckos, einen großen Falter und einige Green Herons (kleine Reiher). Danach machten wir noch einen Abstecher zum Strand, bevor es wieder zurück nach Charlotteville ging, wo wir den Mietwagen zurück gaben.

Anschließend liefen wir zum Mittagessen zum Suckhole-Restaurant. Auch hier gibt es lokale Gerichte, aber auch Burger! Die Portionen waren gigantisch und mit viel Liebe angerichtet und Kai und ich waren froh, dass wir uns einen Burger mit Pommes, Salat, Gemüse, Avocado und Apfel teilten, denn wir waren auch so mehr als satt!

Am Freitag ging es anstatt über Land weiter zu Wasser. Wir lichteten morgens den Anker in Charlotteville und segelten ganz gemütlich in die Englishman’s Bay. Am Anfang ging es mit ca. 2 Knoten etwas sehr langsam voran, doch später frischte der Wind auf und wir konnten mit knapp 4 Knoten segeln. Und als wir Fahrt aufgenommen hatten, kamen dann auch die Delphine. Sie begleiteten uns gute 2 Stunden, sprangen vergnügt aus dem Wasser und warteten immer wieder auf uns. Die Zeit verging wie im Flug und schon lag die Englishman’s Bay vor uns. 

Dort angekommen, zogen wir unsere Schnorchelsachen an und schwammen an den Felsen entlang an den Strand. Dort gibt es eine kleine Bar, die sehr leckern Buss up Shot anbietet. Hierbei handelt es sich um ein leckeres Curry-Gericht, in diesem Fall Hühnchen-Curry mit Kichererbsen und gerupftem Roti-Brot, das man in die Soße tunkt. Wow, war das lecker!

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