Hermitage Bay Beach

Eigentlich hatten wir vor, einen ruhigen Tag an Bord zu verbringen, aber da es immer noch sehr viel Wind hatte, war es auf dem Schiff etwas ungemütlich. Wir dachten, wir lägen hinter dem Hügel recht geschützt, aber leider war das nicht der Fall.

Der Wind sammelte sich immer hinter dem Berg, um dann urplötzlich mit heftigen Böen vor zu schießen. In der einen Sekunde war alles wunderbar ruhig und lediglich das Wasser plätscherte etwas an den Rumpf und in der nächsten Sekunde schoß eine Böe mit ca. 50 km/h über unser Boot. Wir ruckten an unserem Anker ein und der Wind zerrte an unserem Bimini, dass es klang als würde uns gleich das ganze Dach wegfliegen. Mittags hatten wir beide Kopfschmerzen und hielten es nicht mehr aus. Nichts da mit dem gemütlichen Tag an Bord, wir müssen an Land!

Wir sprangen in unser Dingi und landeten an dem kleinen Sandstrand vor dem Resort an. Hier spazierten wir etwas entlang, nahmen das Resort in Augenschein und sammelten ein paar Muscheln. Dann setzten wir uns in den Sand und genossen die Sonne und das Meeresrauschen. Herrlich!

Später kamen noch ein paar andere Segler an Land und wir hielten einen kleinen Plausch, bevor es zum Abendessen zurück auf unsere Silence ging.

Glücklicherweise schläft der Wind hinter der Insel über Nacht immer komplett ein, so dass es von ca. 20 Uhr bis 7:30 Uhr keine Böen gibt. So schläft es sich einfach herrlich! 

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