DHL und Kais Foil – Teil 2

Wie wir ja bereits in einem anderen Blogbeitrag geschrieben hatten, hatte DHL Kais Foil anstatt nach St. Martin nach Malta geschickt und es war leider nicht möglich gewesen dieses weiterzusenden. Und so ging es zurück nach Hockenheim, wo Kais Mutter es dann in der DHL-Filiale abholen musste.

Aus Mangel an erschwinglichen Alternativen, starteten wir dann nochmal einen zweiten Versuch. Dieses Mal jedoch nicht nach St. Martin, sondern nach Antigua. Vielleicht findet DHL diese Insel ja auf der Landkarte.

Da das Paket mit Aufklebern übersät war, schnitt Kais Mutter Folie zurecht, die sie dann einmal um das komplette Paket wickelte. Kai buchte die Versand- und Versicherungsoptionen im Internet und zahlte dort auch gleich alles. So ging Kais Mutter dann mit den Ausdrucken und dem großen Paket zur DHL-Filiale, um es erneut aufzugeben. Doch diese nahm das Paket nicht an und schickte Kais Mutter wieder weg. Begründung: das Paket darf nicht mit Folie umwickelt werden. Woher hätten wir das denn wissen sollen? Beim ersten Mal hatten sie es auch angenommen.

Also nahm Kais Mutter das Paket wieder mit nach Hause und schleppte es dort erneut die ganzen Treppen hoch. Dann schnitt sie die Folie runter und umwickelte alles mit Packpapier und Paketband.

Jetzt fuhr sie erneut zur DHL-Filiale und bat dort um eine Dokumententasche, damit sie die Zollerklärung vorschriftsmäßig auf dem Paket befestigen konnte. Doch diese wurde ihr mit der Auskunft verweigert, sie hätte ja alles kostengünstig im Internet gebucht, da würden die Mitarbeiter von DHL nun nicht auch noch beim Versand behilflich sein, sondern lediglich das Paket entgegennehmen. 

Wir dachten unser Hamster bohnert, als Kais Mutter uns das erzählte. Wir hatten für den Versand des Pakets €122,- bezahlt und dabei ganze €2,- gespart, weil wir es im Internet gebucht hatten. Und dann bekommt man solch eine unverschämte Auskunft. Was ist diese DHL eigentlich für ein riesiger Sauladen?

Egal, Kais Mutter war dieses Mal auf alle Eventualitäten vorbereitet und hatte Klarsichthüllen, Klebeband und Schere dabei und behalf sich dann damit selbst. Und endlich konnte das Paket aufgegeben werden und seine Reise nach Antigua antreten. Mal sehen, ob es dieses Mal sein Ziel finden wird.

Und in der Zwischenzeit haben uns unsere lieben kanadischen Freunde Susan & Lee einen ihrer Masten inklusive Wings geliehen. Sie konnten Kais traurige Blicke wohl einfach nicht mehr ertragen. 

Ach, wie nett! Nun können wir beide immerhin schon mal mit Kais neuem Board fahren und haben anstatt unseres großen alten Aluminium-Foils ein kleines Carbon-Foil. Das macht zwar sehr viel Spaß, ist aber auch eine ganz schöne Umgewöhnung. Für mich ist es fast, als ob ich alles nochmal von neuem lernen muss.

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