Auf nach Fort-de-France

Nachdem wir abends todmüde ins Bett gefallen waren, weckte uns morgens um 4:45 Uhr ein lautes Motorengeräusch. Im Halbschlaf zog ich mir das Kissen über den Kopf, doch es half nichts, denn das Geräusch wurde immer lauter. Was um Himmels willen war denn das?

Ich schaute aus dem Fenster und sah zwei Männer, die mit Laubbläsern den Marktplatz reinigten. Um dieses Uhrzeit, die spinnen doch wohl! Aber dann fiel mir ein, dass uns das auch schon im November bei unserem Zwischenstopp hier passiert war. Ich hatte damals gedacht, die würden das vielleicht immer Samstags machen, aber nein, dieses Spektakel findet anscheinend jeden Morgen statt. Wie gut, dass wir nicht in St. Pierre wohnen und mit unserem mobilen Zuhause die Flucht ergreifen können.

Und so gingen wir morgens geschwind zum Einklarieren an Land, danach noch etwas Obst und Gemüse auf dem Markt gekauft und nichts wie schnell weg von hier.

Tatsächlich hatte es heute nur sehr wenig Wind und so mussten wir erst einmal ein ganzes Stück der Strecke unter Motor zurücklegen. Unser Ziel war die Hauptstadt Fort-de-France (FdF) und glücklicherweise blies der Wind wie immer recht kräftig aus der großen Bucht, in der FdF liegt. So konnten wir das letzte Stück unter aufkreuzen fast bis direkt nach FdF segeln.

Und hier wetterten wir dann auch die nächste Tropical Wave ab. Wir hatten zwar viel Regen, aber wir lagen sehr geschützt unterhalb des Forts und hatten somit so gut wie keine Wellen. Das war doch wesentlich angenehmer als in Dominika!

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