Video zu den rollenden Pelzseegurken

Mir ist aufgefallen, dass in der e-mail zu unserem letzten Blogbeitrag leider das Video nicht zu sehen war. Falls ihr Euch also die rollenden Seegurken im Video anschauen wollt, solltet Ihr auf unsere Internetseite gehen.

Generell ist es so, dass alle e-mails, die Ihr erhaltet, wenn es einen neuen Blogbeitrag von uns gibt, eher eine Art Vorschau sind. Ihr seht dort zwar den vollständigen Text, aber falls ihr die Fotos etwas größer anschauen wollt, ist es bequemer dies direkt auf unserer Internetseite zu tun. Denn dort gibt es eine bedienerfreundliche Bildergalerie und auch die Bildunterschriften könnt Ihr nur dort sehen. Ganz am Ende jeder e-mail gibt es eine URL mit der Ihr direkt auf den jeweiligen Blogbeitrag kommt.

Da ich mir nicht sicher war, ob Euch das bekannt ist, wollte ich es bei dieser Gelegenheit mal erwähnen.

Rollende Seegurken

Beim Schnorcheln treffen wir immer mal wieder auf etwas, das wir noch nie vorher gesehen haben. Dieses Mal war es eine besondere Art Seegurke.

Bei unseren vorherigen Schnorchelgängen waren wir bereits auf ein paar Eselwurstseegurken (wer Ihnen wohl den verrückten Namen gegeben hat?) getroffen, die unbeweglich am Grund lagen. Sie sind fast schwarz und haben tiefe Falten im Körper. Alles in allem aber eher nicht sehr beeindruckende Tiere.

Doch bei diesem Schnorcheltrip sahen wir zum ersten Mal Pelzseegurken. Zum einen waren sie mit ca. 35-40cm Länge wesentlich größer als alle Seegurken, die wir bisher gesehen hatten. Zum anderen hatten sie auf dem Rücken zentimeterlange stachelartige Füßchen. Komische Tiere!

Aber das lustigste kam erst noch. Als wir bereits weiter schnorcheln wollten, setzte sich eine der Seegurken plötzlich in Bewegung. Zuerst robbte sie über den Grund, in dem sie sich wie ein großer dicker Muskel zusammen und danach wieder auseinander zog. Wir waren fasziniert! Aber es kam noch toller: auf einmal fing die Seegurke an sich zu überschlagen und rollte über den sandigen Grund. Das war ja mal ein Spektakel! Wir trauten unseren Augen nicht, als sie uns immer wieder ihre Unterseite zeigte und rollte und rollte und rollte. Irre, was man hier so alles geboten bekommt, aber seht am Besten einfach selbst auf den Fotos und dem Video:

Exchange Island

Hier im North Sound haben selbst die kleinsten Inseln einen Namen, wie z.B. Exchange Island. Auf diese Insel hatten wir schon die ganze Zeit ein Auge geworfen. Mit ihren gelb-weißen Felsen hob sie sich so wunderschön vom türkisfarbenen Wasser ab. Außerdem sah sie sehr schroff aus und wäre damit mal etwas anderes als ein Strandspaziergang.

So verankerten wir an einem schönen sonnigen und relativ windstillen Tag unser Dingi am kleinen Strand von Exchange Island und machten uns auf zur Erkundungstour. Das war in der Tat teilweise eine richtige Kletterpartie und die Aussicht war wunderbar. Doch leider hatten wir nicht damit gerechnet, dass die Insel bewohnt sein könnte. Und so fiel ich fast von den schroffen Klippen als urplötzlich ca. einen halben Meter von mir entfernt eine Art Alarmanlage in den schrillsten Tönen losging. Mein Herz setzte kurz aus, ich taumelte ein paar Schritte rückwärts und selbst Kai, der ein paar Meter hinter mir war, bekam einen riesigen Schreck. Unter den Felsen hatten sich zwei Tropic Birds eingenistet, die wohl bei meinem plötzlichen Auftauchen einen Schrecken bekamen und wild loskreischten. Ja, da hatten wir uns alle mal schön gegenseitig erschreckt.

Wir umrundeten ihr Nest in etwas größerem Bogen, um sie nicht aufzuscheuchen und setzten unsere Kletterpartie fort. Während die Südseite der Insel mit schroffen und spitzen Felsen überzogen ist, gibt es an der Nordseite ein Plateau, auf dem ein großer Fels völlig einsam und verlassen liegt. Bizarr! Wie der wohl entstanden ist? Egal, er ist auf jeden Fall ein tolles Fotomotiv und wir waren völlig begeistert von unserem kleinen Ausflug.