Noch mehr Bastelei

Auch in Carriacou ging es weiter mit den Bastelarbeiten. Dort hatte Sally, die Eigentümerin des Gallery Cafés, einiges verkauft und wollte gerne neue Sachen haben.

So bastelte ich erneut Nespresso-Ohrringe und Ketten, Magnete, kleine Geldbörsen aus Tetrapacks, Börsen aus Shampoo-Flaschen, Windlichter aus Dosenverschlüssen, Schlüsselanhänger aus Korken und noch mehr Weihnachtssterne. Ich bastelte von morgens bis abends und was normalerweise sehr viel Spaß macht, wurde nun etwas zur Fließbandarbeit. 

    

Doch Sally freute sich sehr über die neuen Sachen und verkaufte gleich am ersten Tag mehrere Magnete, eine Halskette und zwei Börsen aus Shampoo-Flaschen. Das ist so schön, wenn ich sehe, dass den Leuten meine Bastelarbeiten gefallen! 

Wir trafen uns noch mit einer Freundin, die auf Carriacou eine kleine Pension eröffnet hat und uns eine Führung durch das komplett renovierte Haus gab.

Durch Zufall sahen wir, dass direkt gegenüber der Pension ein staatliches Gesundheitszentrum ist, wo wir gleich mal anfragten, ob ich dort meine Tetanus-, Diphterie- und Pertussis-Impfung auffrischen könnte. Ich hatte vorher bereits in Grenada in einer privaten Arztpraxis nachgefragt und auch alle Bekannten, die auf Grenada wohnen, gelöchert, wo ich meine Impfungen bekommen könnte. Doch niemand konnte mir helfen.

Leider war an diesem Tag keine Arzthelferin da und ich musste am nächsten Tag nochmal vorbei kommen.

So gingen wir am nächsten Tag nochmal hin und bekamen die Auskunft, dass sie hier leider keine Impfungen durchführen, aber im Gesundheitszentrum in der Hauptstadt könne ich die Tetanus- und Diphterie-Impfung bekommen. Also nichts wie rein in den nächsten Bus, dem Busfahrer gesagt, wo er uns absetzen soll und 15 Minuten später saß ich im Gesundheitszentrum und ließ mir die Spritze in den Arm jagen. Auch hier war dies kostenlos und so warfen wir eine kleine Spende in eine bereitstehende Kiste. Gut, dass wir das nun hier so problemlos regeln konnten und nicht noch auf Martinique durch die Gegend rennen mussten. Denn ohne gültige Tetanus-Impfung fühlte ich mich nicht wirklich wohl, zumal wir ja sehr oft kleinere Verletzungen an Händen und Beinen haben. 

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