Wir segeln in die Low Bay

Schon seit 2015 waren wir nicht mehr in der Low Bay gewesen, weil es uns am Cocoa Point so gut gefällt. Doch da es dieses Jahr mit dem Kiten hier nicht so viel Spaß machte, wollten wir unser  Glück mal in der Low Bay probieren.

Wir segelten zuerst mit achterlichen Winden zum Palmetto Point, von wo aus es dann am 11 Mile Beach entlang zum nächsten Ankerplatz ging. Der Name dieses Strandes ist leider nicht mehr ganz korrekt. Denn wo früher tatsächlich ein 11 Meilen langer Sandstrand war, ist dieser nun leider unterbrochen.

Hinter dem langen Strand liegt eine große Lagune und direkt an dieser Lagune liegt die Hauptstadt und auch einzige Stadt der Insel: Codrington. Hurrikan Irma hatte 2017 Barbuda völlig zerstört und dabei auch einen Durchbruch in die Lagune geschaffen. Wir hatten gedacht, dass es sich hierbei um eine ca. 100m weite Öffnung handelt, in Wirklichkeit ist sie aber fast einen Kilometer breit. So kann man nun praktischerweise vom Ankerplatz in der Low Bay mit dem Dingi nach Codrington fahren, der schöne lange Sandstrand ist aber leider in zwei Teile geteilt.

Wir ankerten ganz alleine vor dem südlichen Ende des Durchbruchs und packten gleich unsere Kites aus. Leider ist es durch die größeren Landmassen hinter der Lagune auch hier recht böig. Aber einfach nur am kilometerlangen Sandstrand auf völlig glattem Wasser entlang zu fahren ist wunderbar! Wir glitten durchs türkisfarbene Wasser und hinter uns war nur Strand, Strand und Strand so weit das Auge reicht. Wahnsinn!

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