Das Ruder – Teil 2

Die nächsten beiden Wochen verbrachten wir mal wieder größtenteils mit Wurschtelei am Boot. Der Einbau der Lithium-Batterien war hierbei sicherlich das größte Projekt (da kommt mal noch ein gesonderter ausführlicher Blogbeitrag), aber auch unser Ruderproblem hielt uns auf Trab.

Wir wiederholten die ganze Aktion mit Ruder ins Wasser lassen nochmal und Kai ging diesmal mit 1.000er Schleifpapier ran und schliff einmal vorsichtig das ganze Lager ab. Jetzt geht das Ruder wieder etwas besser, leider aber weit entfernt von leichtgängig und es quietscht immer noch. Da sich aber auch keiner unserer Freunde erklären konnte, was das Problem sein könnte (wahrscheinlich brauchen wir ein neues Lager, sicher sind wir aber nicht), werden wir es jetzt mal so probieren. Und zur Not müssen wir dann eben irgendwo auf die Werft, um das Problem zu beheben. Kein schöner Gedanke, wo wir ja extra Copper Coat auf unseren Rumpf gemacht haben, damit wir in Zukunft nicht mehr so oft aus dem Wasser müssen. 

Aber zwischendurch gab es dann immer mal wieder eine schöne kleine Auszeit, z.B. bei einem Schiffs-Flohmarkt auf einer Werft, auf der wir viele Bekannte trafen und einen netten Morgen verbrachten.

Oder an meinem Geburtstag, den wir bei scheußlichem Regenwetter mit leckerem Baguette und Schokocroissants begannen. Dann durfte ich Geschenke auspacken und mittags kamen unsere deutschen Freunde Andrea & Gerhard zu Kaffee & Kuchen vorbei. Leider mussten wir von den beiden für längere Zeit Abschied nehmen. Sie fuhren am Abend meines Geburtstags auf die Bahamas und von dort geht es zurück nach Europa.
Abends hatten wir dann noch unsere elsässer Freunde Véro & Patrice zum Abendessen eingeladen und Kai kochte für uns alle eine leckere Lasagne. Und mit all den vielen Glückwünschen, die mich aus der Heimat erreichten, war dies ein rundherum schöner Geburtstag!

Und schließlich kamen auch noch die drei fehlenden Pakete aus USA an: die Polarisationsfolie, das Battery-Management-System für die neuen Batterien und ein Dichtungs-Kit für die Pumpe unseres Wassermachers. Nun fehlte nur noch Kais Foil-Mast, dann hätten wir alle Bestellungen und könnten langsam über die Rückreise nach Antigua nachdenken.

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