„Urlaub“ auf Barbuda

Seit fast drei Wochen sind wir nun schon wieder hier in Barbuda. Ich kann es fast nicht glauben. Die Zeit vergeht hier immer wie im Flug!

Morgens gehen wir Kitesurfen, mittags reparieren wir unser Kite-Equipment. Irgendwie haben wir da gerade mal wieder einen kleinen Reparatur-Marathon. Jeden Tag geht etwas anderes kaputt: mal hatten wir einen Riss im Kite, dann löste sich ein Pad meiner Footstraps, zwei Tage später löste sich ein anderes Pad, dann ging der Schlauch der Pumpe kaputt, dann wieder ein Riss im Kite,… So vergehen die Tage im Handumdrehen!

Zwischendurch hatten wir ein paar Tage ohne Wind und somit endlich Zeit ein paar Dinge am Boot zu reparieren. Unser Sack für die Leinen am Mast musste dringend erneuert werden. Relativ fix hatten wir einen neuen genäht, doch da wir zur Befestigung auch ein neues Stück Holz benötigten, musste Kai dies zusägen und dann drei Mal lackieren. Somit dauerte das ganze Projekt dann doch 4 Tage. Aber da wir schon mal unsere Barracuda-Nähmaschine draußen hatten, nähten wir zwischendurch gleich noch eine aufgegangene Naht unseres Großsegels wieder fest. 

Dann entdeckten wir, dass unsere Genua-Reffleine sich nach nur einem Jahr schon wieder durchgescheuert hatte und zogen eine neue ein. Wenn sie sich unglücklich um unsere Reffanlage wickelt, scheuert sie sich bei einem einzigen Törn völlig durch. Das war uns schon einmal passiert. Da müssen wir uns unbedingt mal eine Lösung überlegen.

Außerdem war eine der Kabelboxen unter den Solarpanels undicht geworden. Gerne hätte Kai eine neue Box eingebaut, aber um an die Schrauben der alten Box dran zu kommen, hätte er die Solarpanels auseinandernehmen müssen und diese sind vernietet. Viel zu viel Aufwand und so klebte er die undichten Stellen mit Sikaflex zu. Das hält so hoffentlich nochmal ein paar Jahre 😉

Und abends unternahmen wir den ein oder anderen Spaziergang am Strand. Kürzlich hatte Kai mir ein Photo von einem Strand auf Usedom gezeigt, auf dem sich ein Strandkorb an den nächsten reihte und man überall nur Menschen sah. So etwas ist für uns mittlerweile unvorstellbar. Hier teilen wir den kilometerlangen Sandstrand lediglich mit ein paar wilden Pferden!

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