Geburtstag in Deshaies

Da unser 3-monatiges Visum in Antigua vergangene Woche auslief, setzten wir am Donnerstag die Segel und fuhren nach Guadeloupe. Wir hatten fast keinen Seegang aber wunderschöne 15 Knoten von der Seite und so kamen wir nach knapp 10 Stunden ziemlich entspannt in Guadeloupe an. Ich wurde überhaupt nicht seekrank und konnte sogar während der Fahrt basteln. Wenn das nur immer so wäre!

Am Freitag und Samstag kauften wir in Bouillante mehrere Einkaufswagen voll Lebensmittel ein und wuschen ein paar Maschinen Wäsche und danach motorten wir nach Deshaies.

Und dort durfte ich am Sonntag meinen Geburtstag feiern. Zum Frühstück gab es frisches Baguette, Croissants, Brie, Nutella,… Nach drei Monaten Toastbrot oder selbst gebackenem Roggenmischbrot war das ein wundervoller Gaumenschmaus. Da könnte ich mich richtig dran gewöhnen!

Eigentlich hatte ich geplant einen schönen entspannten Tag am Boot zu verbringen, aber das ist in dieser Ankerbucht leider nur schwer möglich. Zumindest wenn viel Wind herrscht, was natürlich der Fall war. Ständig pfiffen 50-60 km/h Böen um unsere Silence und es klang, als ob uns jeden Moment unser Stoffbimini wegfliegt. So gegen 13 Uhr hatte ich Kopfschmerzen und war völlig genervt und so beschlossen wir, etwas spazieren zu gehen und uns irgendwo ein windgeschütztes Bänkchen zu suchen.

Wir packten unser iPad und ein kleines Picknick ein und ließen unser Dingi zu Wasser. Mir riss es fast die Haare vom Kopf. Also nochmal schnell rein ins Boot und einen Schal geholt, den ich mir im Grace-Kelly-Look um den Kopf band. Das war besser! Jetzt konnte es losgehen.

An Land spazierten wir erst an einem kleinen Fluss entlang bis der Weg aufhörte. So hüpften wir über die Steine ans andere Ufer und setzten uns dort etwas hin. Ach wie idyllisch! Die Bäume rauschten, der Bach plätscherte und vergessen waren die nervigen Böen am Boot.

Kai hatte auf der Karte noch einen Weg gefunden, der zu einem Aussichtspunkt auf der südlichen Seite unserer Ankerbucht führte und so machten wir uns nach einer kurzen Rast auf den Weg dorthin. Zuerst mussten wir einen Teil an der Hauptstraße entlang ziemlich steil den Berg hinauf laufen, doch dann konnten wir auf eine kleinere Straße abbiegen, die an die Küste führte. Und dort erwartete uns in der Tat ein toller Ausblick auf unsere Ankerbucht und es gab auch ein paar Picknicktische. 

Wir packten unser Essen aus und genossen die himmlische Stille. Hier war es ja so viel besser als auf unserer Silence und so beschlossen wir, den restlichen Nachmittag einfach hier zu bleiben. Kai hatte mir zum Geburtstag drei iPad-Spiele geschenkt und wir spielten eines nach dem anderen. Ich finde alle drei Spiele super und kann diese nur empfehlen. Also wenn ihr mal auf der Suche nach einem schönen Spiel seid, schaut euch diese drei mal an: „Take it easy“, „Paperback“ und „Burgle Bros“.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg und kamen im schönen Abendlicht wieder in Deshaies an. Dort spazierten wir noch kurz durch den kleinen Fischerhafen, bevor wir zurück auf unsere Silence fuhren.

Gerade angekommen, ging auch schon die Sonne unter und wir durften einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern. Welch toller Abschluss für einen wunderschönen Tag!

Achtung, nicht vor den Mahlzeiten lesen!

Dieses Jahr haben wir gesundheitsmäßig etwas Pech. Nachdem ich ja so lange mit meinen verschiedenen Erkältungen beschäftigt war, meinte Kai wohl, er müsse sich nun auch mal etwas zulegen. Aber eine normale Erkältung durfte es nicht sein, das wäre ja langweilig.

So zeigte mir Kai am Samstag vor drei Wochen einen etwas angeschwollenen Finger. Es sah nach einer Nagelbettentzündung aus und wir cremten ihn mit Wundsalbe ein und machten ein Pflaster drauf. Am Sonntag sah der Finger dann leicht vereitert aus, so dass wir auf eine Jodsalbe umstiegen. Leider sah der Finger am Montag nicht besser aus, und so gaben uns unsere kanadischen Freunde eine antibakterielle Salbe, mit der wir ihn zwei Mal eincremten und zur Vorsorge nahm Kai auch noch abends eine Ibuprofen. 

Am Dienstag weckte Kai mich um 6 Uhr. Er war aufgewacht, weil sein Finger so schmerzte und als er das Pflaster wegnahm, war der Finger total dick angeschwollen und es hatte sich ein riesiger Eiterherd um seinen Fingernagel gebildet. Das sah gar nicht gut aus!

Kai wollte, dass ich ihm die Eiterblase mit einem Skalpell aufschneide, doch das wollte ich nicht riskieren. So holten wir uns noch Rat bei unseren kanadischen Freunden (Susan hatte mal eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht) und waren uns alle schnell einig, dass Kai zum Arzt muss.

Doch das ist hier ja immer leichter gesagt, als getan. Das nächstgelegene Krankenhaus ist in St. John’s und auch der Arzt, der uns von allen empfohlen wurde, ist etwas außerhalb von St. John’s, also auf der anderen Seite der Insel und für uns sozusagen eine halbe Weltreise entfernt. Aber eine andere Wahl hatten wir nicht. So frühstückten wir und setzten uns dann um 9 Uhr ins Dingi, um zum ca. 10 Minuten entfernten Fischersteg zu fahren. Von dort sind es ca. 2 km zu Fuß zum nächsten Dorf, von wo ein Bus nach St. John’s fährt. Glücklicherweise überholte uns jedoch bereits auf der Straße ein Bus, der zwar momentan gar nicht im Dienst war, uns aber dennoch nach St. John’s mitnahm. Dort stiegen wir dann um 10:30 Uhr aus dem Bus und versuchten erst einmal unser Glück beim nahegelegenen Krankenhaus. Nach einem 10 minütigen Fußmarsch öffneten wir die Tür zur Notaufnahme und kippten fast aus den Latschen. Uns starrten etwa 40 Gesichter entgegen und bevor die Tür hinter uns zufiel, waren wir auch schon wieder draußen! Nee, wir wollten doch nicht den ganzen Tag hier in der Notaufnahme verbringen. Da laufen wir lieber die halbe Stunde zum Arzt. 

Dort kamen wir dann um ca. 11:15 Uhr ziemlich verschwitzt an. Auch hier saßen zwar schon einige Leute im Wartezimmer, doch wir mussten lediglich eine halbe Stunde warten und dann war Kai auch schon an der Reihe. Ich glaube der Arzt bekam auch einen kleinen Schreck, als er Kais Finger sah und ließ von der Sprechstundenhilfe gleich mal alles zur „OP“ vorbereiten.

Der Finger wurde betäubt und dann schnipfelte und drückte der Arzt ca. 20 Minuten daran herum, bis die Wunde richtig gut ausgespült war. Ich musste mehrmals wegschauen, weil es mir leicht schummerig wurde und Kai hatte sich zur OP auch lieber mal hingelegt, damit er nicht alles mit anschauen musste. Dann bekam er noch einen schönen Verband und ein Rezept für Antibiotika, antibiotische Salbe und Schmerztabletten und es war geschafft!

Eine Apotheke war glücklicherweise gleich nebenan, so dass wir sofort die ganzen Medikamente besorgen konnten. Und neben der Apotheke war praktischerweise ein Supermarkt, in dem wir gleich noch etwas Obst, Gemüse, Butter und Brot einkaufen konnten.

Mit ein paar Rosinenbrötchen als Mittagessen, machten wir uns dann zu Fuß zurück zur Busstation. Hier hatten wir wieder Glück und ein schon fast voller Bus war beinahe bereit zur Abfahrt (die Busse fahren an der Hauptstation erst los, wenn sie bis auf den letzten Platz voll sind). Wir mussten nur ca. 5 Min. warten und dann fuhr der Bus auch schon los. Und in Willikies hatten wir auch wieder Glück, dass wir nicht die einzigen waren, die gerne noch etwas weiter fahren wollten. So ließ der Busfahrer sich breitschlagen, und brachte uns noch bis zur Abzweigung unseres Fischerstegs.

Mittlerweile bekam Kai wieder etwas Gefühl in seinen Finger und wir waren froh über unser perfektes Timing. Denn die Dingifahrt zurück zu unserem Boot war ziemlich holprig, weil es ca. 20 Knoten Wind hatte und wir ganz schön gegen die Wellen ankämpfen mussten. So kamen wir um 15:30 Uhr (nach 6 1/2 Stunden) wieder an unserer Silence an, gerade rechtzeitig bevor Kais Betäubung endgültig nachließ und der Finger anfing zu pochen. Wir waren beide völlig k.o. und legten uns zu einem kleinen Mittagsschlaf hin.

Abends erneuerte ich Kais Verband und auch am Mittwoch versorgten wir die Wunde vormittags und abends und Kai nahm zwei Mal am Tag Antibiotika. Die Wunde sah zwar am Donnerstag etwas besser aus, dafür schwoll jedoch Kais Finger von Tag zu Tag mehr an. Mittlerweile war er ungefähr doppelt so dick wie normal und wir beschlossen, dass wir nicht um einen erneuten Arztbesuch herum kommen.

Also die selbe Prozedur nochmal. Dieses Mal hatten wir sogar noch mehr Glück als beim ersten Mal: auf der Straße nach Willikies nahm uns ein Rastafari mit, der glücklicherweise ebenfalls nach St. John’s fuhr. Er hörte super Reggae-Musik, rauchte einen Joint und sang eifrig mit. Und als er erfuhr, dass wir wegen Kais Finger zum Arzt mussten, fuhr er uns sogar bis vor dessen Haustür! Das war eine unserer angenehmsten Fahrten nach St. John’s. Solche Erlebnisse sind typisch für die Karibik und können einem sogar an einem furchtbaren Tag wieder gute Laune machen.

Leider war der Arzt, bei dem Kai beim ersten Mal war, nicht da und so schaute sich eine Kollegin von ihm Kais Wunde an. Sie war ebenfalls etwas erstaunt, dass Kais Finger so dick war, weil die Wunde eigentlich gut aussah. So verschrieb sie ihm noch ein zweites Antibiotikum und erhöhte die Dosis des ersten.

Der arme Kai wurde die nächsten Tage ganz schön zugepumpt. Die Nebenwirkungen hauten ihn total um und so lag er den größten Teil des Tages im Bett und schlief oder las. Draußen war super Kitewind und er durfte nicht ins Wasser. Ihr könnt euch seine Laune sicherlich gut vorstellen.

Leider half auch das zweite Antibiotikum nicht wirklich und Kais Finger schwoll einfach nicht ab. Das konnte doch nicht wahr sein. Irgendwann kam Kai auf die Idee, dass die Schwellung eventuell gar nicht von der Wunde kommt, sondern von dem Betäubungsmittel, das der Arzt ihm zur OP in den Finger gepumpt hatte. Seine Vermutung war, dass es wegen des Verbands nicht ablaufen konnte und sein Finger deshalb so dick war. So machten wir über Nacht nur noch ein Pflaster um den Finger und siehe da, am nächsten Tag war er etwas abgeschwollen. Der Fortschritt war zwar sehr, sehr langsam aber immerhin gab es nach fast einer Woche endlich einen Fortschritt!

Nach 2 1/2 Wochen hatte sich die Wunde dann fast geschlossen und Kai konnte vor ein paar Tagen endlich wieder kiten gehen und mir auch im Haushalt wieder helfen. Welche Erleichterung! 

Erkältungswelle macht auch vor Antigua nicht Halt

Bei mir gab es im Januar nicht viel zu berichten, weil ich die meiste Zeit im Bett und an Bord unserer Silence verbrachte.

Am Silvester-Nachmittag fing es an: ich bekam heftige Halsschmerzen. Abends waren wir bei unseren schwedischen Nachbarn zum Feiern eingeladen, aber leider hielt ich es nicht bis zum „Neujahrsempfang“ durch. Um 22 Uhr konnte ich fast nicht mehr schlucken und wollte einfach nur noch ins Bett. Und dort verschlief ich dann auch den Beginn des neuen Jahres. Am nächsten Tag kam noch ein heftiger Schnupfen hinzu und so gab es für mich ein paar Tage lang Salbeibonbons und frischen Ingwertee mit Honig. Und siehe da, nach 4 Tagen ging es mir wieder wesentlich besser. Doch leider nur für drei Tage, dann kamen alle Beschwerden zurück und noch dazu bekam ich einen trockenen Reizhusten, der mich nachts nicht schlafen ließ. Ich probierte es wieder mit Salbeibonbons und Ingwertee, doch dieses Mal trat keine Besserung ein. Anscheinend hatte sich auf meine vorherige Viruserkrankung eine bakterielle Infektion draufgesetzt und so beschloss ich schweren Herzens Antibiotika zu nehmen. Glücklicherweise hatten wir noch welche an Bord, so dass ich gleich mit der Einnahme starten konnte. Ich lag fast eine Woche flach und las in der Zeit mehrere Bücher.

Wie war ich froh, als es mir endlich wieder besser ging und ich etwas am Boot wurschteln konnte. Doch leider nicht lange. Denn nach ein paar Tagen bekam ich eine Nebenhöhlenentzündung. Mir schwoll die linke Backe an und ich konnte mich nicht mehr bücken, weil mir der Schmerz in die Wange schoss. Und natürlich bekam ich überhaupt keine Luft mehr durch die Nase. Dadurch fing auch wieder ein Kratzen im Hals an, so dass ich erneut Salbeibonbons lutschte, Ingwertee trank und abends immer einen Kamillendampf machte und Ibuprofen schluckte. Doch es wurde und wurde nicht besser. Nach mehr als einer Woche, brachte uns ein Freund eine Packung Antibiotika vorbei, weil er das Elend nicht mehr mit ansehen konnte. Ich wehrte mich noch ein paar Tage diese zu nehmen, doch irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich sie dann doch nahm. Und glücklicherweise ging es bereits am nächsten Tag bergauf. Die Schmerzen ließen nach und ich konnte wieder ein bisschen freier atmen. Aber es dauerte bestimmt nochmal eine ganze Woche bis ich wieder halbwegs auf dem Damm war. Mittlerweile war es schon Anfang Februar und ich hatte noch keinen einzigen Tag gekitet. Ihr könnt Euch sicherlich gut vorstellen wie meine Laune ausfiel!

Außerdem war auch unsere große Liste an Reparaturen und Aus- bzw. Verbesserungen liegen geblieben, so dass wir gleich mal damit anfingen. Bei unserem nächtlichen Zusammenstoß mit der Boje auf unserem Trip nach Antigua hatte leider unser Großsegel etwas Schaden genommen. Ja, ich weiß, das klingt komisch, war aber so! Dadurch dass wir das Segel mit Wind von der Seite und von hinten runternehmen mussten, hatten sich wohl unsere Reffleinen am Baum etwas verschoben. Leider fiel uns das nicht auf, als wir das Segel im Dunkeln wieder hochzogen und so rieben ein paar Leinen die ganze Nacht übers Segel, bis sie schließlich ein Loch hinein gescheuert hatten. Da dieses recht weit außen war, wollten wir versuchen, es mit unserer Nähmaschine selbst zu nähen, anstatt es zum Segelmacher zu geben. Dies war ein mehrtägiges Projekt. Zuerst mussten wir die ganzen Segellatten rausnehmen und die Leinen zu den Mastrutschern und alle Reffleinen entfernen. Dann konnten wir es zusammenfalten und ins Cockpit schaffen. Danach war es dann schon so spät, dass wir die Näharbeiten auf den nächsten Tag verschoben und es erst einmal in unsere Gästekabine legten.

Am nächsten Tag, schafften wir das Großsegel wieder ins Cockpit, wo wir es dann so falten mussten, dass wir es irgendwie in die Nähmaschine bekommen. Das war kein leichtes Unterfangen in unserem 10 qm großen Cockpit mit einem ca. 40qm großen Segel. Doch schließlich schafften wir es und konnten einen Flicken über das Loch nähen. Außerdem waren vor einiger Zeit noch zwei Nähte teilweise aufgegangen und diese nähten wir auch gleich wieder zu. Danach falteten wir das Segel wieder zusammen und brachten es zurück in die Gästekabine. Teil 1 war geschafft!

Doch wo wir nun schon mal das Segel unten hatten, wollten wir uns auch gleich an ein paar Reparaturarbeiten an unserem Lazy Bag (der Sack in dem das Segel auf dem Baum liegt) machen, da man diesen nur entfernen kann, wenn das Segel weg ist. Damit verbrachten wir dann den nächsten Tag. Und den darauffolgenden Tag hatten wir alle Hände voll zu tun, das Lazy Bag und das Segel wieder anzuschlagen.

Und wo wir jetzt schon mal so schön Übung mit dem Nähen hatten, beschlossen wir auch gleich noch eine Verbesserung an unserem Lazy Bag vorzunehmen, die schon lange auf unserer Liste stand. Leider ist unser Lazy Bag etwas knapp bemessen, so dass oben immer ein Teil unseres Großsegels raus schaut, was ihm überhaupt nicht gut tut. Die karibische Sonne zerstört alles und bevor es nun wirklich kaputt ging, nähten wir einen Sonnenschutz, den wir mit Klettband an unser Lazy Bag fügen können. Die Konstruktion erforderte etwas Denkarbeit, aber schließlich war das Werk vollbracht und unser Großsegel von oben geschützt. Nun fehlt nur noch ein Schutz von vorne, den wir auch demnächst mal in Angriff nehmen müssen.

Nach all diesen schwierigen Arbeiten, wollten wir dann aber auch gerne noch ein paar schöne Dinge nähen. Und so nähten wir uns aus Stoff, den wir in Tobago gekauft hatten, neue Bettwäsche. Schon seit drei Jahren war ich auf der Suche nach neuer Bettwäsche, doch auf den englischen Inseln sind die Maße anders und auf den französischen Inseln fanden wir nur total altmodische. Und als wir in Tobago über einen kleinen Stoffladen stolperten, beschlossen wir, uns einfach selbst welche zu nähen.

Außerdem bastelten wir aus leeren Tetrapaks und altem Kitestoff ein paar große Geldbeutel und kleine Taschen. Als unsere kanadischen Freunde das sahen, hatten sie auch gleich noch einen Wunsch. Sie hatten einen alten Kite, aus dem sie gerne eine riesige Tasche genäht hätten, in die sie alle ihre Kite-Utensilien packen können, wenn sie an den Strand fahren. Dieses Projekt war jedoch auch eine recht große Herausforderung, weil wir nirgends den Platz fanden, um den Stoff auszubreiten. Wir hätten uns halt doch einen doppelt so großen Katamaran kaufen sollen, dann wäre das wesentlich einfacher 😉 Aber am Ende meisterten wir es dann doch und es entstand eine schöne große Tasche mit kleiner Außen- und Innentasche. Doch nach so viel Näharbeiten hatten wir dann doch erst mal genug vom Nähen!