10 Betatester gesucht!

Wie bereits im letzten Blogbeitrag angekündigt, starten wir nun die Betatest-Phase unseres Spiels „Candy Maniacs“ für iPads und iPhones. 

Da wir selbst das Spiel so oft gespielt haben, dass wir die Verständlichkeit und Schwierigkeit nicht mehr richtig einschätzen können, brauchen wir nun eure Hilfe! 

Doch zuerst: worum geht es in unserem Spiel überhaupt? 

Du bist der Besitzer des berühmtesten Bonbonladens der ganzen Märchenwelt. Kinder aus aller Welt kommen zu dir, um deine magischen Bonbons zu kaufen. Aber pass auf: die Kleinen wissen ganz genau, was sie wollen: sie verlangen nach ganz bestimmten Farben, Formen und Mustern. Sei flink und kombiniere sie richtig. Gib ihnen keine falschen Bonbons, sonst werden sie ganz schnell sauer. Verkaufe deine Bonbons so schnell wie möglich, um das höchste Trinkgeld zu bekommen. Verdiene mehr Geld als alle anderen Ladenbesitzer und werde Bonbonkönig!

Wenn du nun Lust bekommen hast, unsere „Candy Maniacs“ auszuprobieren, melde dich sofort bei uns, um einer von 10 exklusiven Betatestern zu werden!

 Hierzu solltest du folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • du bist Erwachsen oder mindestens 12 Jahre alt
  • du besitzt ein iPad oder iPhone
  • du spielst zumindest ab und zu Spiele auf Deinem iPad/iPhone
  • du könntest ca. 3 Stunden erübrigen (muss nicht am Stück sein), um unser Spiel zu testen

Falls dies alles auf Dich zutrifft, sag Bescheid! Dann schicken wir Dir einen Link zum Download unserer „Candy Maniacs“ und einen kurzen Fragebogen.

Für die Teilnahme an unserem Betatest-Programm klicke einfach hier.

Wir sind schon sehr gespannt, wie euch unser Spiel gefällt!

Unser Spiel „Candy Maniacs“ ist fast fertig!

Vor ca. 2 1/2 Jahren kam uns die Idee, dass wir ein Spiel fürs iPad bzw. iPhone entwickeln könnten. Es fing alles damit an, dass Kai gerne einen Ankeralarm fürs iPad kaufen wollte. Doch keine App, die er im Store fand, entsprach seinen Ansprüchen. Und so setzte er sich kurzentschlossen hin und programmierte seinen eigenen Ankeralarm.

Gerne hätte er diesen dann auch im App-Store verkauft, doch mit dem eingeschränkten Internet, das wir hier oft haben, wäre es im Kosten-Nutzen-Vergleich zu viel Aufwand gewesen, den Ankeralarm immer an das neueste iOS-Betriebssystem anzupassen. Doch da die Programmierung des Ankeralarms so gut klappte, kamen wir auf die Idee, dass wir ja auch ein Spiel programmieren könnten.

Kai hatte recht schnell eine gute Idee für ein Sortierspiel, die wir in vielen Gesprächen immer weiter ausarbeiteten bis wir schließlich bei etwas ganz anderem ankamen: Candy Maniacs!

Kai erlernte den Umgang mit der Entwicklungsumgebung „unity“ und stürzte sich danach mit Eifer in die Programmierung. Die erste Hürde war genommen, aber wir standen noch vor einem großen Problem. Wer würde die Grafiken für das Spiel entwerfen? Die Entwicklung sollte, wenn möglich, nichts außer unserer eigenen Arbeitszeit kosten. Somit war klar, dass wohl ich die Grafiken zeichnen müsste. Das war eine riesige Herausforderung für mich, da ich in der Schule in Kunst immer eine 3-4 hatte und überhaupt nicht zeichnen kann. So machte Kai mich mit dem kostenlosen Grafikprogramm „GIMP“ vertraut und ich war erstaunt, was sich damit alles bewerkstelligen ließ.

Ein halbes Jahr später, im Oktober 2016, hatten wir unser Spiel so weit fertig, dass wir zuversichtlich waren, es bald in den App-Store stellen zu können. Doch dann kam uns der Zufall in die Quere (oder vielleicht eher zu Hilfe). Wir waren zum Kaffee bei anderen Seglern eingeladen, kamen ins Gespräch und erfuhren, dass unser Segelfreund bis vor kurzem für Electronic Arts, einer der größten Computerspiel-Hersteller der Welt, gearbeitet hatte. Das konnte ja nicht wahr sein! Natürlich baten wir ihn sofort, ob er sich nicht mal unser Spiel anschauen könnte. Was er dann auch gerne tat. Er nahm sich unglaublich viel Zeit für uns und hatte am Ende so viele Verbesserungsvorschläge, dass uns der Kopf rauchte. Nachdem wir diese in Ruhe durchgegangen waren, war uns schnell klar, dass wir den kompletten Aufbau unseres Spiels ändern und nochmal sehr viel Arbeit investieren müssten, wenn wir ein runde Sache daraus machen wollten. Da wir ein riesiges Arbeitspaket vor uns sahen und wir gleichzeitig auch sehr viele Reparaturen an unserer Silence hatten, schoben wir unser Spiel erst einmal beiseite. 

Und nun „staubte“ es seit ca. 1 1/2 Jahren vor sich hin, bis wir es in dieser Hurrikan-Saison endlich wieder in Angriff nahmen. In den vergangenen Monaten arbeiteten wir fast jeden Tag ein paar Stunden an unserem „Candy Maniacs“ und nun haben wir es endlich fast fertig! Im Moment ist es zur Überprüfung bei Apple und sobald wir grünes Licht bekommen, werden wir einen Betatest starten. Und dafür bräuchten wir dann eure Hilfe! Doch dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.

Kleines Paradies in Black Rock

Fast eine ganze Woche konnten wir wieder nicht an Land, weil Hurrikan Leslie uns immer noch solch hohen Schwell bescherte, dass es zu gefährlich war am Strand anzulanden. Am Samstag waren die Wellen dann endlich etwas niedriger und ich musste unbedingt mal runter von unserer Silence.

So hüpften wir ins Dinghi und fuhren an der Küste entlang in Richtung Black Rock. Eigentlich wollten wir dort einen kleinen Strandspaziergang machen. Doch unterwegs fiel uns ein, dass wir bei unserem Ausflug zum Fort Bennett damals auf eine winzig kleine Bucht hinuntergeschaut hatten und wir fragten uns, ob wir dort anlanden könnten. 

Wir fanden die Einbuchtung zwischen den Felsen, die auf ca. 5m Breite zu dem kleinen Strand führte. Doch wir sahen auch, dass immer wieder hohe Wellen in die Bucht liefen. Konnten wir es wagen, mit unserem Dinghi hineinzufahren? Wir beobachteten die Wellen eine Weile und bemerkten, dass zwischendurch immer mal wieder für ca. 1/2 Minute keine Wellen kamen. Das sah doch gar nicht so schlecht aus.

So warteten wir ab, bis wieder keine Wellen in Sicht waren, Kai gab Gas und mit Schwung fuhren wir in die Bucht und direkt bis hoch auf den Strand. Wir sprangen gleich an Land und zogen schnell unser Dinghi hoch, als auch schon die nächste Welle kam. Das hatte genau gepasst!

Der kleine Strand war paradiesisch! Umgeben von schwarzen Felsen schimmerte das Wasser türkisblau und die Palmwedel hingen über den kleinen feinen Sandstrand. Und das beste war, dass es lediglich einen privaten Zugang von einer Villa auf den Felsen gab, der jedoch bereits ziemlich zugewuchert war. So hatten wir den Strand tatsächlich ganz für uns alleine.

Leider klappte dann die Ausfahrt nicht ganz so gut wie die Einfahrt. Wir warteten wieder ab, bis wir keine Wellen herannahen sahen und schoben das Dinghi schnell ins Wasser. Dann nichts wie rein und los geht’s. Leider sprangen wir jedoch beide hinten ins Dinghi und als Kai Gas gab, ging das Dinghi vorne hoch und ich rutschte mit meinem nassen Hintern ab. Zwar fiel ich ins Dinghi, doch leider mit dem Rücken direkt auf den Gasgriff unseres Außenborders. Er bohrte sich mir in die linke Niere und mir blieb für einige Sekunden die Luft weg. Hui, tat das weh!

Am Abend konnte ich mich nur noch unter größten Schmerzen bewegen und nachts wusste ich nicht, wie ich mich am besten hinlegen sollte. Ich befürchtete schon, dass ich nun wochenlang Schmerzen und Probleme haben würde, doch glücklicherweise ging es mir am Sonntag schon etwas besser und jeden Tag ging es weiter bergauf. Das war ja noch mal glimpflich ausgegangen und ich bin trotz allem froh, dass wir diesen schönen Ausflug gemacht haben.