Wer kommt zum Ammersee?

Heute gibt es mal keinen Bericht aus der Karibik, sondern eine Frage.

Leider gibt mein Kite nach 3 Jahren intensiver Nutzung so langsam aber sicher den Geist auf. Duotone hat jedoch in diesem Jahr die Preise um ca. 30% erhöht und deshalb möchte ich mir keinen neuen Kite kaufen. Fast €2.000,- für einen 9qm-Kite finde ich einfach nur unverschämt!

Somit hat Kai mal auf ebay geschaut und dort auch ein super Angebot gefunden, allerdings in der Nähe des Ammersees 🙁 

Da DHL bei uns dieses Jahr schon drei Sendungen komplett verbockt hat (eine ging nach Malta anstatt nach St. Martin / die nächste kam zwar in Antigua an, aber an der falschen Adresse, so dass wir €275,- Zoll und Steuern bezahlen mussten / die dritte kam bis heute überhaupt nicht an, war zwar versichert, doch die €800,- haben wir bis jetzt noch nicht wieder bekommen), möchte ich den Kite wirklich nur sehr ungern mit diesem völlig unseriösen und unzuverlässigen Dienstleister versenden. Und Hermes fällt leider aus, weil die Pakete dort nur bis €500,- versichert sind. Deshalb die Frage an euch:

Kommt zufällig gerade jemand in die Nähe des Ammersees und könnte den Kite für mich abholen und dann irgendwann bei Kais Mutter in Hockenheim vorbei bringen?

Das wäre so super, denn ansonsten müsste ich mir das gute Angebot wohl aus dem Kopf schlagen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mein alter Kite höchstens noch ein paar Wochen überleben wird, da wir ihn bereits jetzt notdürftig reparieren mussten. Schnief!

Kleine Erfrischung gefällig?

Da es bei euch in Deutschland zurzeit ja heißer ist als bei uns in der Karibik, nehmen wir euch zur Abwechslung mit zu einem Schnorchelgang.

Circa eine halbe Meile von unserem Ankerplatz entfernt war auf der Karte ein Riff eingezeichnet, das wir uns mal näher anschauen wollten. Wir waren kaum im Wasser, als wir auch schon eine große Schildkröte sahen. Doch diese war leider extrem kamerascheu und sauste sofort davon. Nicht ganz so scheu war glücklicherweise der Stachelrochen, der kurz später an uns vorbeizog. Und auch ansonsten hatte das Riff einiges zu bieten: es wimmelte nur so von Fischen, Röhrenwürmern, Rochen und Korallen. Und am Ende unseres Schnorchelausflugs sahen wir auch nochmal eine Schildkröte. Leider war diese ebenfalls nicht bereit, sich für euch ablichten zu lassen. Gut, dass die Korallen und Röhrenwürmer nicht abhauen können 😉

   

Atemberaubendes Barbuda

Da am 1. Juni bereits offiziell die Hurrikan-Saison begann, sind in Barbuda so gut wie keine Boote mehr unterwegs, weil sich bereits viele gegen Süden aufgemacht haben. Seit unser italienischer Bekannter Robbie uns vor einer Woche verließ, haben wir genau drei andere Boote aus der Ferne gesehen. Und so ankern wir ganz alleine und verlassen am kilometerlangen Sandstrand.

Kai geht es mittlerweile wieder gut und die Gürtelrose ist verheilt. Und so können wir auch endlich wieder beide kiten gehen. Doch da der Wind in der Low Bay dieser Tage etwas sehr böig war, beschlossen wir nacheinander mit dem gleichen Equipment zu fahren. Vorteil: einer ist jeweils am Strand und kann wieder tolle Photos machen. Auch hier sind wir ganz alleine und so weit das Auge reicht gibt es nur türkisfarbenes Wasser und pinkfarbenen Strand. Ein Traum!

Wir lieben Barbuda!